Wir haben die Mittel den Klimawandel zu stoppen!

In diesen Tagen findet im polnischen Kattowitz der vierundzwanzigste UN Klimagipfel statt. Der Austragungsort wurde kontrovers diskutiert, denn Polen ist mit China eines der Länder mit den höchsten CO2 Emissionen weltweit. Noch immer wird Strom in Polen zu 81 Prozent aus Kohle gewonnen und auch beim Heizen ist heimische Kohle ein bevorzugter Energieträger. Das führt im Winter zu starker Smogbelastung in polnischen Städten. Wer die Luft der südpolnischen Stadt Krakau 12 Monate einatmet belastet den Körper genauso stark mit Schadstoffen, wie Menschen die 2500 Zigaretten im Jahr rauchen. Laut Umweltexperten sterben in Polen pro Jahr 56.000 Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung.

Wir haben die Mittel den Klimawandel zu stoppen... © powertrust

CO2 Emissionen steigen weltweit

Die Kohlendioxid-Emissionen werden im Jahr 2018 wieder steigen hat das Global Carbon Projekt, das auf dem Klimagipfel in Kattowitz vorgestellt wurde, ermittelt. China wird 4,7 % mehr Emissionen in die Atmosphäre entlassen, die USA 2,5 % mehr und Indien sogar 6,3 % mehr als im Vorjahr. Die Emissionen der EU sollen dieses Jahr auf stabilem Niveau bleiben, allerdings nach Jahren des Rückgangs. Weltweit werden die CO2 Emissionen dieses Jahr um 2,7 % höher liegen als 2017. Gründe dafür sind zum einen eine Renaissance der Kohle als Energieträger und zum anderen die weltweit steigende Zahl von Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

Die Technik zur Klimarettung haben wir, nicht aber den Willen zur Anwendung

Seit Generationen wird in Polen mit Kohle geheizt. Sie ist billig, gibt Menschen Arbeit und Einkommen, liefert Wärme und Strom. Ein etabliertes System, das für alle Beteiligten funktioniert und direkt erlebt wird. Von diesem System auf Erneuerbare Energien, Kraft-Wärme-Kopplung, Wärmepumpe und Stromspeicher umzustellen ist technisch möglich, menschlich und gesellschaftlich aber nicht. Und das gilt auf der ganzen Welt, die Technik ist da, es fehlt der Wille zur Umsetzung.

Viele Tonnen CO2 weniger, Jahr für Jahr

Eine kleine 10 Kilowatt Peak Photovoltaikanlage reduziert den CO2 Ausstoß um rund 6,5 Tonnen pro Jahr. Wird sie mit einem Stromspeicher kombiniert, können im Schnitt 70  bis 80 Prozent des Stromes aus der Photovoltaikanlage vor Ort verbraucht werden. Der Rest würde ins Netz gespeist. Dadurch reduziert sich der Kohlendioxidausstoß in 12 Monaten um 4,6 bis 5,2 Tonnen.  Wird der selbst gewonnene Strom auch zum Erzeugen von Wärme genutzt, wird die CO2 Einsparung höher ausfallen, abhängig davon, welche fossilen Wärmequellen durch elektrische Wärme ersetzt werden.

Dazu kommt die Entlastung der Stromnetze durch Stromspeicher, Festschreibung der Stromkosten auf mindestens 20 Jahre und die Möglichkeit sich gegen Stromausfälle abzusichern.

Diese Technik wird im Gastgeberland der UN-Klimakonferenz Polen bereits genutzt.

Powertrust Stromspeicher sorgen dort seit  diesem Jahr für eine sichere Notstromversorgung und einen maximierten Eigenverbrauch bei Powertrust Fachpartnern. Weitere Stromspeicher werden 2019 in Kombination mit Photovoltaik in ersten Privathäusern installiert. „Das Interesse ist sehr groß an der Speichertechnik. Die Käufer kommen aktuell vor allem aus der polnischen Mittelschicht, die sich mit der Umweltproblematik im Land auseinandersetzen“, erklärt Bernd Sütel, verantwortlich für den Vertrieb in Polen bei der Powertrust GmbH.

Hervorragende Perspektiven für grüne Wirtschaft

Erneuerbare Energien sind wirtschaftlich, nachhaltig, entlasten die Umwelt und bieten langfristige Perspektiven. Die große Herausforderung ist es, das Selbstverständnis von Energie bei den Menschen  neu zu definieren, von fossil auf erneuerbar. UNO-Generalsekretär António Guterres äußert sich auf der COP24 zu dem Thema so: „Ich möchte Sie eindringlich ermutigen, offen und ehrlich zu sein, sich an Ihre Regierungen zu wenden und ihnen die Wahrheit zu sagen und sie aufzufordern, den Klimaschutz ernst zu nehmen und umzusetzen ... und gleichzeitig die Geschäftswelt zu ermutigen alles zu tun, um auf eine grüne Wirtschaft zu setzen, nicht nur, weil es das Richtige ist, sondern weil es meines Erachtens langfristig das Gewinnbringende ist“. (Zitat aus den UN-News)