Schwächelnder Hausanschluss? Ein CrystalTower kann’s richten!

Es gibt viele Gründe einen Stromspeicher zu installieren: Eigenverbrauch steigern, maximale Unabhängigkeit, Notstromversorgung oder einfach nur CO2 vermeiden und das Klima schützen. Es gibt aber auch ganz pragmatische Gründe für die Installation eines Stromspeichers, zum Beispiel ein leistungsschwacher Hausanschluss.

Powertrust Stromspeicher und Steuerung im Seniorenheim ©Powertrust

Powertrust Stromspeicher in neutralem Gehäuse und Steuerung im Seniorenheim ©Powertrust

30 kW-p Photovoltaikanlage Seniorenheim. Verhältnis von Erzeugung, Eigenverbrauch und Netzeinspeisung im Jahresverlauf © AdlerSolar

3.	Vogelperspektive Belegungsplan Photovoltaik Seniorenheim 29,25 kWp © Powertrust

3. Vogelperspektive Belegungsplan Photovoltaik Seniorenheim 29,25 kWp © Powertrust

Lastspitzen kappen mit Stromspeicher, dann passt auch die Leistung vom Hausanschluss!

Im August 2018 wurde im Senioren Pflegezentrum „Badener Berg“ in Achim, 5 Kilometer südöstlich von Bremen, ein Stromspeicher installiert, um Lastspitzen zu puffern. Viele Jahre konnte der 70 Kilowatt Netzanschluss des Seniorenheims den Betrieb des Gebäudes mit allen Funktionen sicherstellen, aber irgendwann war Schluss. Zwei Fahrstühle, steigende Belegung und immer mehr Großverbraucher belasteten den Hausanschluss bis zur Leistungsgrenze. Das Problem war nicht der laufende Betrieb, es waren die Lastspitzen, die beim Anlaufen von drehenden Verbrauchern entstehen. Diese Spitzen konnten mit dem Anschluss einfach nicht mehr bedient werden. Die Lösung des Problems wurde in Form eines Stromspeichers zur Lastspitzenkappung gefunden.

Alles gut seit Sommer 2018!

2018 nahm also ein 65 Kilowattstunden CrystalTower des Bremer Speicherherstellers Powertrust GmbH  im Seniorenpflegezentrum seine Arbeit auf. Dessen einzige Aufgabe bestand darin die Lastspitzen im Gebäude so reduzieren, dass der Hausanschluss nur noch mit 50 Kilowatt belastet wird.

Seine Energie bezieht der CrystalTower ganz unspektakulär aus dem Haus-Netz, das vom öffentlichen Netz gespeist wird. Drei wärmegeführte Senertec Blockheizkraftwerke geben ihren Strom ebenfalls ins Hausnetz ab. In naher Zukunft wird noch eine Photovoltaikanlage ergänzt. Der Auftrag zur Installation wurde vor wenigen Tagen erteilt.

Lust auf Unabhängigkeit.

Bei aller Notwendigkeit zur Problemlösung des schwächelnden Hausanschlusses hat die Unternehmensführung vom Seniorenheim Badener Berg durch die Erfahrungen mit Stromspeicher und Blockheizkraftwerken anscheinend Gefallen am Thema Eigenversorgung gefunden und die Installation einer 30 Kilowatt -peak Photovoltaik-Dachanlage beauftragt. Wäre ja auch zu schade, wenn die aktuell günstigste Energiequelle im Gebäudeenergiekonzept keinen Platz gefunden hätte. Mehr als die knapp 30 Kilowatt -peak konnte die Bremer AdlerSolar GmbH aber auf dem Dach nicht planen. Die Statik verbietet eine leistungsstärkere Anlage.

80 Prozent Eigenverbrauch!

Der erwartete Eigenverbrauch des selbst erzeugten PV-Stroms wird trotz der drei Blockheizkraftwerke mit 80 Prozent prognostiziert, denn für den Betrieb des Seniorenheimes werden aktuell noch 70.000 Kilowattstunden Leistung aus dem Netz bezogen. „Da war noch Raum für Optimierung mit der Kraft der Sonne. Bei erwarteten 24.000 Kilowattstunden Eigenstromerzeugung pro Jahr, werden gute 19.000 im Gebäude verbraucht und knappe 5.000 kW in das öffentliche Netz abgegeben werden“, erklärt Hauke Heitshusen, Leiter Sonderprojekte beim Bremer Speicherhersteller Powertrust.

Gute Gründe...

Es gibt eine Menge guter Gründe für die Installation eines Stromspeichers. Er kann sogar den Weg zur Installation erneuerbarer Energien ebnen und damit zu Klimaschutz, weniger Netzbezug, und am Ende des Tages zu einer niedrigeren Stromrechnung.

*kW = Kilowattstunden